Rosige Aussichten?

Kran bei Nacht, farbig erleuchtet

Rheinleuchten, März 2016. Foto: Ruth Vogel

Die Hoffnung auf Sanierung steigt

Sollte es doch noch gelingen, den Kran zu seinem großen Jubiläum zu sanieren? 2017 wird der Kran 100 Jahre alt. Hinter den Kulissen wird eifrig daran gearbeitet, die Sanierung bald zu beginnen.
Immerhin haben sich inzwischen alle Beteiligten – die Rhenus SE & Co KG als Eigentümerin des Krans, der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Bingen, die obere Denkmalschutzbehörde GdKE und der Förderverein „Häusener Kran“ e.V. – auf einen gemeinsamen Kurs geeinigt. Das gemeinsame Ziel, die Sanierung des Krans, erfordert natürlich die entsprechenden finanziellen Mittel.
Ende März teilte Nico Melchior vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal mit, dass die Rhenus AG mit Unterstützung des Zweckverbands einen Antrag auf Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VI eingereicht hat.
Schon im vergangenen Jahr war eine Allianz geschmiedet worden, um die Chance auf diese Förderung zu erhöhen. Zugleich laufen die Vorarbeiten für die Sanierung weiter: Der Kran wurde vermessen und der Zustand der unterschiedlichen Bauteile analysiert, um den Sanierungsaufwand möglichst genau bestimmen zu können.

Alle, die dem Kran eine Zukunft wünschen, jetzt bitte Daumen drücken!

KranUndMenschenTreffen – Tag des offenen Denkmals 2015

Einladung für Sonntag, den 13. September 2015

Internet und Social Media – schön und gut. Besser und schöner ist es aber, live und ganz direkt den historischen Kran zu erleben, Neues über Entwicklungen, Hoffnungen und Aussichten im persönlichen Gespräch zu erfahren.
Unbenannt Dazu lädt der Förderverein „Häusener Kran“ e.V. am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ ein.
Das diesjährige Motto „Handwerk, Technik, Industrie“, soll

auf die Bedeutung dieser industriellen und technischen Denkmale für die Denkmallandschaft in Europa hinweisen. Es sind nicht nur die großen Gotteshäuser und malerischen historischen Altstädte, die unsere baukulturelle Identität formen

… sondern eben auch Relikte der industriellen Entwicklung, wie der Häusener Kran, der am Rheinufer daran erinnert, dass hier einst Schiffe be- und entladen wurden, wo heute Touristen und Ausflügler den Blick auf die romantische Flusslandschaft genießen.

Programm und Angebot

11 – 18 Uhr

Ausstellung und Video-Präsentation über den Kran und seine Geschichte
unter dem Kran und um den Kran herum
Kaffee und Kuchen, begleitet durch:

15 – 17 Uhr

Live-Musik. Der Blues-Gitarrist Ralph-D. Seitz spielt Kran-zeitgemäße Oldies und Klassiker

Kranhaus innen: Große Zahnräder und Walzen, über die Stahlseile laufen