Erfolg! Geld für Kransanierung ist bewilligt

Kranhaus des Häusener Krans

Endlich geht es voran. Der Kran wird 100, und er wird saniert

Wer die örtliche Presse aufmerksam verfolgt, hat es vielleicht schon gelesen: Für die dringend notwendige Sanierung des Krans wurde Geld aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes bewilligt.
Das ist der Durchbruch, für den der Förderverein Häusener Kran e.V. so viele Jahre gekämpft hat.
Gestern teilte der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal mit, „dass der Deutsche Bundestag Mittel in Höhe von bis zu 119.000 € zur Sanierung des Portaldrehkrans Häusener Kran bereitstellt.“ Auch die rheinland-pfälzische Denkmalschutzbehörde GDKE und der Zweckverband selbst wollen die Sanierung finanziell und natürlich durch ihre fachliche Begleitung unterstützen.
Viele der Anwohner dürften sich freuen, dass dann auch das Umfeld des Krans verschönert werden soll. Wie der ehemalige Verladeplatz zwischen B 42 und Rheinufer gestaltet wird, darüber müssen sich die Beteiligten – Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Stadt und Fachbehörden – aber erst mal einig werden.
Hier die vollständige Pressemeldung (PDF) zur Bewilligung der Förderung.
Hier der Artikel der Rhein-Zeitung.

Rosige Aussichten?

Kran bei Nacht, farbig erleuchtet

Rheinleuchten, März 2016. Foto: Ruth Vogel

Die Hoffnung auf Sanierung steigt

Sollte es doch noch gelingen, den Kran zu seinem großen Jubiläum zu sanieren? 2017 wird der Kran 100 Jahre alt. Hinter den Kulissen wird eifrig daran gearbeitet, die Sanierung bald zu beginnen.
Immerhin haben sich inzwischen alle Beteiligten – die Rhenus SE & Co KG als Eigentümerin des Krans, der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Bingen, die obere Denkmalschutzbehörde GdKE und der Förderverein „Häusener Kran“ e.V. – auf einen gemeinsamen Kurs geeinigt. Das gemeinsame Ziel, die Sanierung des Krans, erfordert natürlich die entsprechenden finanziellen Mittel.
Ende März teilte Nico Melchior vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal mit, dass die Rhenus AG mit Unterstützung des Zweckverbands einen Antrag auf Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VI eingereicht hat.
Schon im vergangenen Jahr war eine Allianz geschmiedet worden, um die Chance auf diese Förderung zu erhöhen. Zugleich laufen die Vorarbeiten für die Sanierung weiter: Der Kran wurde vermessen und der Zustand der unterschiedlichen Bauteile analysiert, um den Sanierungsaufwand möglichst genau bestimmen zu können.

Alle, die dem Kran eine Zukunft wünschen, jetzt bitte Daumen drücken!