Einladung: Am nächsten Sonntag ist der Tag des offenen Denkmals!

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Vorstellung des „Häusener Kran“ am Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, dem 11. September 2016 findet wieder landesweit der Tag des offenen Denkmals statt, an dem auch der Förderverein teilnimmt. Aus diesem Anlass präsentieren wir im Rheinvorgelände von St. Goarshausen den bald 100-jährigen Häusener Kran. Der Kranverein freut sich, dass rechtzeitig zu dessen 100. Geburtstag nächstes Jahr endlich die Sanierung des Industriedenkmals beginnen kann.
Der Portaldrehkran von 1917 wird mittels Ausstellung, Dokumentation, Vortrag und Video zur Geschichte des Häusener Krans der Öffentlichkeit von 10 – 18 Uhr vorgestellt. Zusätzlich findet ein kleiner Bücherflohmarkt statt. Für kleine Speisen, Getränke, Kuchen und Kaffee ist ebenfalls gesorgt.
Der Verein würde sich zum 11. September über regen Besuch am Kran freuen.

Sanft gelandet

Eilige medizinische Hilfe kommt aus der Luft. Im Notfall kann ein Hubschrauber auf dem Krangelände landen – wenn mal gerade keine Wohnmobile da stehen, so wie am Nachmittag des 25.8.2016. Der Hubschrauber Christoph 23 vom Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz kam, um einen Notfallpatienten abzuholen. Das Video zeigt nur die Landung.

Erfolg! Geld für Kransanierung ist bewilligt

Kranhaus des Häusener Krans

Endlich geht es voran. Der Kran wird 100, und er wird saniert

Wer die örtliche Presse aufmerksam verfolgt, hat es vielleicht schon gelesen: Für die dringend notwendige Sanierung des Krans wurde Geld aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes bewilligt.
Das ist der Durchbruch, für den der Förderverein Häusener Kran e.V. so viele Jahre gekämpft hat.
Gestern teilte der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal mit, „dass der Deutsche Bundestag Mittel in Höhe von bis zu 119.000 € zur Sanierung des Portaldrehkrans Häusener Kran bereitstellt.“ Auch die rheinland-pfälzische Denkmalschutzbehörde GDKE und der Zweckverband selbst wollen die Sanierung finanziell und natürlich durch ihre fachliche Begleitung unterstützen.
Viele der Anwohner dürften sich freuen, dass dann auch das Umfeld des Krans verschönert werden soll. Wie der ehemalige Verladeplatz zwischen B 42 und Rheinufer gestaltet wird, darüber müssen sich die Beteiligten – Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Stadt und Fachbehörden – aber erst mal einig werden.
Hier die vollständige Pressemeldung (PDF) zur Bewilligung der Förderung.
Hier der Artikel der Rhein-Zeitung.